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Nach der Landtagswahl

Elbe-Elster-Sozialdemokraten geben sich kämpferisch

Dominic Hake ist Vorsitzender der Jusos im Elbe-Elster-Kreis und Stadtverordneter in Finsterwalde. FOTO: SPD

Finsterwalde. Trotz eines verlorenen Landtagsmandats und kaum kommunalpolitischer Position möchte die SPD in Elbe-Elster relevant bleiben.

Nach der Landtagswahl am letzten Sonntag ist es zwar wahrscheinlich, dass die SPD in Brandenburg trotz Stimmverlusten Regierungspartei bleibt. Und auch die Sozialdemokraten in Elbe-Elster geben sich kämpferisch – nicht zuletzt in Reaktion auf einen Artikel in der RUNDSCHAU, der fragte, ob sich mit dieser Wahl ihr Ende in der Region abzeichne.

„Ja, wir haben jetzt zwei AfD-Vertreter für den Landkreis im Landtag. Aber wir werden jetzt scharf darauf schauen, was sie für den Landkreis bringen“, sagt Dominic Hake, Vorsitzender der Jusos im Kreis und Stadtverordneter in Finsterwalde. Auch die Wähler der rechten Partei lade man ein, genau darauf zu achten, ob die Landtagsabgeordneten Volker Nothing und Peter Drenske – Mitglied in dem fremdenfeindlichen Verein „Zukunft Heimat“ – in ihrem Interesse handeln.

Für die SPD hat hat sich die Lage in Elbe-Elster aber in der Tat verschlechtert: Barbara Hackenschmidt und Kerstin Weide konnten die Direktmandate nicht gewinnen, und so gibt es keine sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten mehr. Ebenso wenig wie Bürgermeister oder Amts­direktoren. Dass es damit auch kein Abgeordnetenbüro in Elbe-Elster mehr geben wird, soll aber nicht bedeuten, dass die Partei hier nicht mehr präsent sein wird, wie Hake sagt.

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