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Ausbildung beendet

Der Arbeitsmarkt wartet auf gute Handwerksgesellen

Freigesprochene Gesellen der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft in den Gewerken Metallbauer, Tischler, Maler und Lackierer, Zimmerer, Straßenbauer, Maurer, Ausbaufacharbeiter Schwerpunkt Zimmererarbeiten und Tiefbaufacharbeiter Schwerpunkt Straßenbauarbeiten. FOTO: Heike Lehmann

Finsterwalde. 18 neue Gesellen haben ihr Abschlusszeugnis bekommen.

Mindestens drei Jahre haben sie in ihren künftigen Berufen notwendiges theoretisches Wissen aufgesogen und wichtige praktische Fertigkeiten erworben. Nach den Sommerprüfungen kann die Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft – seit über 20 Jahren  Dienstleister im Handwerk für die Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz – jetzt auf 18 neue Gesellen in ihren Reihen setzen. Am Freitag haben sie in feierlichem Rahmen in der Finsterwalder Bildungsstätte der Kreishandwerkerschaft ihre Zeugnisse erhalten. Kreishandwerksmeister Jürgen Mahl fand die richtigen Worte zur Gesellenfreisprechung. Auch der Finsterwalder Bürgermeister Jörg Gampe wusste den jungen Männern gute Empfehlungen für das weitere berufliche Leben zu geben. ¶

Zur Prüfung angetreten waren fünf Tischler, zwölf Zimmerer, ein Ausbaufacharbeiter Schwerpunkt Zimmererarbeiten, ein Maler, zwei Bauten- und Objektbeschichter, fünf Maurer, neun Straßenbauer, fünf Tiefbaufacharbeiter Schwerpunkt Straßenbau und drei Metallbauer. Einige von ihnen brauchen eine zweite Chance, um den Facharbeiterstatus zu erlangen. Jürgen Mahl ist optimistisch: „Manche brauchen vielleicht nur noch ein bisschen Zeit. Die bekommen sie jetzt. Die Nachprüfungen sind in einem halben Jahr.“ Ob es an den Voraussetzungen oder der Motivation liegt, da will er nicht festlegen. Fest steht aber: „Wir können unsere Anforderungen nicht nach unten schrauben. Der Kunde erwartet ja auch später von den Fachkräften zu recht Qualität.“ ¶

Das Handwerk braucht gute Gesellen mehr denn je. „Noch für dieses Jahr bestehen gute Chancen für einen handwerklichen Ausbildungsplatz“, betont Jürgen Mahl. Die Firmen bieten mehr Ausbildungsplätze als es unversorgte Bewerber gibt. Vor allem für die Bauberufe wie Zimmerer, Maurer, Dachdecker seien immer schwerer junge Interessenten zu finden. Jürgen Mahl bezeichnet sie als „Sorgenkind“. ¶

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