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Mit einem Schwimmmeisterfrühstück

Jahrelang auf die Schwimmhalle gefreut – jetzt wird sie 40 Jahre alt

Schon vor dem 40. Geburtstag hatten Bernhard Radigk, Angela Wittig, Jürgen Hartmann und Horst Hiller (von links) viele Schwimmhallen-Geschichten zu erzählen. FOTO: Jürgen Weser

Finsterwalde. Schwimmmeister und Trainer erinnern sich an die Erlebnisse der ersten Jahre in Finsterwalde.

Für Sonnabend haben die Stadtwerke Finsterwalde zum Schwimmmeisterfrühstück eingeladen. Auf 40 Jahre will der heutige Träger der Sporteinrichtung mit Freunden, Sportlern und Weggefährten zurückblicken und den Geburtstag zünftig feiern.

Am 1. September 1978 wurde die Schwimmhalle mit viel Trubel offiziell eingeweiht. Besonders gut erinnert sich Bernhard Radigk an diesen Tag, denn er wurde erster Objektleiter der Schwimmhalle und bekam vom damaligen Bürgermeister Karl-Heinz Fränkel den Schlüssel feierlich überreicht. Dabei war dieser Schritt gar nicht so selbstverständlich für den damals 26-jährigen Schwimmmeister. Er wollte eigentlich seine Zeit beim Trassenbau der Sowjetunion im ukrainischen Tscherkassy verlängern. Aber die Finsterwalder Schwimmmeisterlegende Hanne Weinert hatte ihn beim Heimat­urlaub überzeugt: „Wir brauchen dich hier.“ Ein Problem war das für Bernhard Radigk nicht, denn er war im Freibad und im Kreis der Wassersportler bei „Fortschritt Finsterwalde“ groß geworden. Außerdem konnte er von Horst Hillers Erfahrungsschatz zehren, der insgesamt 30 Jahre als Leiter des Freibades Am Ponnsdorfer tätig war und sagt: „Das war meine Heimat!“

Zehn Jahre saß Bernhard Radigk mit der Sachbearbeiterin der Stadt Christel Dade im Schwimmhallenbüro. Er koordinierte die Arbeit der Schwimmmeister, zu denen Angela Wittig von Beginn an gehört. Sie blickt auf 40 Jahre Tätigkeit in der Schwimmhalle zurück. „Unser Umgangston mit Bernhard war herzlich und auch mal sportlich deftig“, blickt sie gern schmunzelnd zurück. Sie hat alle Hallenleiter bis zum heutigen Bäderleiter Torsten Marasus kennengelernt.

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