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Junge Unternehmen und Bürokratie

Junge Unternehmer wünschen sich Flexibilität

„Wie wollen wir arbeiten“, fragten die Neopreneurs bei einer Veranstaltung der „Initiative Offene Gesellschaft“ in Finsterwalde. FOTO: Die Initiative Offene Gesellscha

Finsterwalde. Für neue Unternehmensgründungen gibt es Förderprogramme. Doch nicht immer passen deren Bedingungen zu den Erfordernissen junger Unternehmen.

Wenn die Lichtplanerin Maria Goldberg über die Gründe spricht, aus denen sie sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig gemacht hat, betont sie vor allem die größere Flexibilität, die ihr das im Vergleich mit einem konventionellen Angestelltenverhältnis mit starren Arbeitszeiten gewährt.

Maria Goldberg ist die Initiatorin des Netzwerks „Neopreneurs“, einem Zusammenschluss von jungen Unternehmen in Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Südbrandenburg insgesamt. Dieses Netzwerk soll dazu dienen, eine Plattform für Erfahrungsaustausch zu schaffen. „Gerade innerhalb von Branchen gibt es oft zu viel Konkurrenzdenken“, sagt Maria Goldberg. „Dabei ist es produktiver, Erfahrungen zu teilen, daraus zu lernen – und sich der eigenen einzigartigen Stärken bewusst zu werden.“

Auf einem Treffen der „Neopreneurs“ in Finsterwalde berichteten andere junge Unternehmerinnen und Unternehmer auch von den Schwierigkeiten, die ihnen gerade Förderprogramme bereiten, die Existenzgründungen eigentlich erleichtern sollen. Unterstützende Angebote für Unternehmensgründungen lassen bei jungen Unternehmerinnen und Unternehmern immer wieder auch Frustration aufkommen.

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