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Welche großartigen Konzerterlebnisse zur Regel werden können in Finsterwalde, stellte das Benefizkonzert unter Beweis. Fröhlich und heiter startete das Konzerttrio in den ersten Satz mit einem aufsteigenden Dreiklang, das lyrische Thema wurde im zweiten Satz von Johanna Zmeck am Klavier vorgegeben, von Lorenzo Lucca auf der Violine aufgenommen und von Nassib Ahmadieh auf dem Cello aufgegriffen. Über den Scherzo-Charakter im dritten Satz bis zum Presto-Finale erlebten die Zuhörer ein blendend abgestimmtes Trio mit einem frischen und jugendlichen Stück Beethovens, mit dem er sich an Mozart als Vorbild angelehnt hatte. 

„Ganz großartige Musiker“, schwärmte in der Pause Hilmar Thor, der mit seinem Alt-Nauendorf-Team das Konzert mit dem Getränkestand unterstützte und die Konzertbesucher mit sehr gut gefüllten Weingläsern erfreute. Lob von allen Seiten heimsten die Schwestern Elisabeth und Felicitas Wrede mit ihren tollen Sopran- und Mezzosopran-Stimmen für die Interpretation walisischer und schottischer Lieder aus Beethovens Liederzyklus über Liebe, Sehnsucht, verlorene Freundschaft und gar Mord wegen verschmähter Liebe ein, die sie mit großen Gefühlen darboten.

Auch Neuntklässler Paul Krätschmann, der mit Klassenkameraden vom Sängerstadt-Gymnasium bestens Besucher und Musiker betreut hatte, gefiel „der ungewohnte Gesang“. Trampeln und Standing Ovations am Ende des Konzertes sowie Skulpturengruppen der Finsterwalder Sänger als Dankeschön machten klar: Die Finsterwalder wollen die Musiker gern öfter als Konzertgäste erleben!  „Das werden wir sehr gern sein“, versicherten Elisabeth Wrede und Lorenzo Lucca. „Uns verbindet eine enge Freundschaft mit Johanna und Nassib, und das Publikum war toll!“

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