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Neue Idee in Finsterwalde

Mut beweisen und Stadthallen-Aktien kaufen

Finsterwalde. Maßgeblich hatte Dr. Christina Eisenberg in ihrer damaligen Funktion als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Finsterwalde einen Bürgerentscheid zum Bau einer Stadthalle initiiert. Das Vorhaben, für das sich um die 4000 Bewohner der Sängerstadt ausgesprochen haben, steht finanziell auf der Kippe. Jetzt schlägt Eisenberg die Ausgabe von Stadthallen-Aktien vor.

Noch immer dauert der Planungsstopp für die Finsterwalder Stadthalle an, da meldet sich Christina Eisenberg zu Wort, die gemeinsam mit ihrer Parteigenossin Hannelore Elmer für einen Bürgerentscheid zur Stadthalle gekämpft hatte. Sie erinnert daran, dass sich mehr als 4000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Bau ausgesprochen hatten und schreibt: „Versprochen wurde ihnen ein einmaliger Ort mit unendlich vielen Möglichkeiten. Ein extra gegründeter Förderverein hat sich – und tut dies in herausragender Art und Weise auch weiter – intensiv dafür eingesetzt, dass die Stadthalle gebaut wird.“ Dass der Bau des Objektes nicht für die genannten etwa 11 Millionen Euro realisiert werden könne – das sei „allen klar, die vom Sanieren alter Objekte ein klein wenig Ahnung haben und die rechnen können – und somit jedem, der für die Stadthalle gestimmt hat“, ist sich Christina Eisenberg sicher.

Jetzt die Planungen zu stoppen oder nach Fördermitteln zu rufen, sei aus ihrer Sicht der völlig falsche Weg. „Jetzt muss Mut bewiesen werden, es müssen alternative Finanzierungswege eruiert und es muss angepackt werden. Wenn Finsterwalde diese Stadthalle braucht, um all diese Versprechungen der Befürworter zu realisieren – dann muss sie gebaut werden“, schreibt die Finsterwalderin und verweist auf die Elbphilharmonie. Diese sei auch teurer geworden als geplant. „Jetzt dem Architekten die Schuld zuzuschieben ist kleingeistig und gehört sich nicht“, schreibt  Eisenberg.

Finsterwalde brauche nach ihrer Ansicht Visionen und Taten. Sie schlägt vor: „Denken wir doch mal über eine Vision nach – wir Bürger kaufen Stadthallen-Aktien und bringen somit die erforderlichen Eigenanteile mit auf. Ich habe – das weiß jeder – nicht für die Stadthalle gestimmt. Aber ich werde zu den ersten gehören, die eine Sängerstadthallen-Aktie kaufen werden.“

(red/gb)
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