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Vor Herausforderungen steht das Verkehrsmanagement Elbe-Elster trotzdem. „Entwicklungspotenzial sehen wir in der Vernetzung. Vor allem mit der Eisenbahn wollen wir noch besser zusammenarbeiten“, erklärt Holger Dehnert. Wenn die Abstimmung zwischen Bus und Bahn stimmt, könnten mehr Fahrgäste gewonnen werden. Doch noch sei die Angst vor Verspätungen und verpassten Anschlüssen zu groß. „Auch daran wollen wir arbeiten, an der telematischen Vernetzung“, sagt er weiter und meint eine App fürs Smartphone, die Kommunikation mit dem ÖPNV zulässt. Bereitschaftsbusse könnten so leichter gerufen und Fahrplan-Änderungen und Anschlussmöglichkeiten besser kommuniziert werden. „Vieles davon steht und fällt aber mit der Mobilfunkversorgung. Und die ist in Brandenburg schlecht, das muss man zugeben“, ärgert sich Holger Dehnert.

Entwicklung in den Jahren 2013 bis 2018 von Fahrplanangebot, Bevölkerung, Fahrgästen FOTO: Verkehrsmanagement Elbe-Elster / Bearbeitung: Janetzko/lr

Größter Konkurrent für Bus und Bahn ist und bleibt das Auto. 43 Millionen Pkw sind derzeit in Deutschland gemeldet. Nur zehn Prozent der Haushalte in ländlichen Regionen besitzen kein eigenes Auto. 70 Prozent der Wege auf dem Land werden auf den eigenen vier Rädern zurückgelegt. Einen Führerschein zu machen hat deshalb gerade hier hohe Bedeutung. „Die eigene Fahrerlaubnis, das bedeutet immer noch Freiheit“, sagt auch Fahrlehrer Dirk Naupold aus Finsterwalde. Seit ein paar Jahren steigen die Fahrschülerzahlen wieder an, die Arbeitsbelastung für die Lehrer nimmt zu. Im letzten Jahr gab es sogar einen Aufnahmestopp, erklärt er.

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