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Die „Offene Gesellschaft“ in Finsterwalde

Finsterwalde braucht mehr soziale Begegnungspunkte

Ein der von der Diakonie veranstalteten Begegnungsrunden. FOTO: Diakonie Finsterwalde

Finsterwalde. Diakonie bei „Offener Gesellschaft“ dabei. Caritas ruft zum „musikalischen Flash-Mob“ auf dem Markt auf.

„Auch wir vertreten den Gedanken einer offenen Gesellschaft.“ So begründet Bereichsleiter Lars Greifenhagen, dass die Diakonie in Finsterwalde sich an den Veranstaltungen der „Offenen Gesellschaft“ beteiligt. Dazu öffnet die Diakonie am Sonntag ihre Räume in der Friedenstraße 23 in Finsterwalde für alle, die sich für die Arbeit dort interessieren. „Wir wollen Gespräche darüber führen, was wir in der Gesellschaft darstellen wollen und wie wir uns die Gesellschaft vorstellen“, sagt Greifenhagen. „Im Rahmen eines solchen Veranstaltungsprogramms ist es vielleicht einfacher, Finsterwalder, Menschen aus der Umgebung und Zugewanderte oder Geflüchtete zusammen zu bringen.“ Greifenhagen lädt Interessierte auch dazu ein, den Sozialarbeiterinnen der Diakonie Fragen zur Migration zu stellen.

Orte, die solche Zusammenkünfte befördern, fehlen ihm in der Stadt. Als Resultat der Diskussionen hofft Greifenhagen auch, dass Themen „an den Bürgermeister (Jörg Gampe, CDU, d. Red.) herangetragen werden und er seinen Fahrplan eventuell ein bisschen ändern würde.“

Stoff für Diskussionen liefert etwa das Freizeitangebot und ehrenamtliches Engagement in der Stadt oder die Verfügbarkeit von Plätzen in Kindertagesstätten. „Wir haben in unseren Beratungsangeboten viele Menschen, die aus Finsterwalde wegziehen wollen. Warum das so ist, was der Hintergrund dafür ist, sollte ein Anstoß für Diskussionen sein“, sagt Diakonie-Sozialarbeiterin Kathrin Gleinig.

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