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Mit fast 60 km/h

Steffen Zörens’ Monstertruck sorgt für Aufsehen in Massen

Hochspannung vor dem Rennstart der ferngesteuerten Fahrzeuge auf dem Autodrom. FOTO: Dieter Babbe

Massen. Nach erstem Renntag des FIWA Racer Clubs zieht jetzt eine neue Rennbahn in der Finsterwalder Marktpassage ein.

Mit fast 60 km/h fegt es über die Piste, legt sich in die Kurve, rast durch die Pfützen und fliegt sogar mehrere Meter durch die Luft, um dann sicher zu landen. Steffen Zörens hat sein Fahrzeug in der Gewalt, er steuert es aus einigen Metern Entfernung per Funk. Fliegen ist ohnehin seine Spezialität: Der junge Mann aus Massen ist eigentlich leidenschaftlicher Pilot von Modellflugzeugen, Hubschrauber sind seine Spezialität. Doch mit dem flinken Monstertrack sorgte er für Aufsehen beim ersten Renntag des Finsterwalder RC Clubs auf dem Massener Autodrom. Steffen Zörens, der einem Elsterwerdaer Modellsportverein angehört, hatte vom Rennen vor seiner Haustür gelesen und wollte, als am Nachmittag die Regenwolken endlich vorbeigezogen waren, mit seinem Flitzer dabei sein.

Ein Dutzend ferngesteuerte Automodelle, mit Elektro- oder Benzinmotor angetrieben, gingen hier an den Start. Kleine, aber auch große Besucher, die Lust hatten, konnten Autorennen auf der Piste und an der Platte nicht nur verfolgen, sondern selbst das Steuer in die Hand nehmen. Ein Fahrzeug machte durch seine Lautstärke besonders auf sich aufmerksam: „Dieser Kart-Wagen ist der erste von mehreren, mit denen wir 2019 den Renn- und Motorsport in Massen wiederbeleben wollen“, hat Vereinsvorsitzender Marko Schubert bereits weitere Pläne.

Gut 30 Mitglieder, das jüngste ist fünf Jahre alt, zählt der FIWA Racer Club bereits, obwohl es den Verein erst seit März gibt. In zwei Finsterwalder Kitas hat der Verein bereits Projekttage organisiert, wo die Steppkes spielerisch ans Autofahren herangeführt werden. Seit kurzem arbeitet der Verein mit der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster zusammen, die auf dem Autodrom an der Bundesstraße insbesondere Fahrsicherheitstrainings anbietet. „Beim Automodellsport wird nicht nur gerast, hier geht es auch um Geschicklichkeit und die sichere Beherrschung der Fahrzeuge. Kinder können so für die Technik begeistert werden. Also eine gute Vorbereitung für später, wenn die Jugendlichen den Führerschein machen und sich sicher im Straßenverkehr bewegen“, würdigen die Verkehrswächter. Zu den Besuchern des ersten Renntages in Massen gehörte auch Rainer Genilke – der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg ist selbst auch Mitglied im FIWA Racer Club.

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