ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Chronik

Vor 100 Jahren in Finsterwalde

13. September 1918. Zwei Wochen nach der Tat meldete der Niederlausitzer Anzeiger einen Einbruch in das Finsterwalder Rathaus.

Die Täter waren mit Hilfe einer Leiter in ein im ersten Stockwerk gelegenes Büro gestiegen. Mit einem Brecheisen wurde ein Tischkasten aufgebrochen und Brotkarten entwendet. Weiter verschwanden vier Rundstempel der Behörde. Der Diebstahl deutete auf „halbwüchsige Burschen hin, die entweder barfuß oder in Strümpfen gewesen waren“. Tatsächlich handelte es sich dann um einen Fahnenflüchtigen aus Frankfurt/Oder, der aus dem Militärgefängnis Spandau entwichen war.

Ein Einbruch beim Gröbitzer Gemeindevorsteher konnte ihm ebenfalls nachgewiesen werden.

top