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Rückenwind für Zukunftsinitiativen in der Lausitz

Neulandgewinner in Finsterwalde und Klein Priebus

Die Neulandgewinnerinnen des Projektteams „Hüben wie drüben?!“, Stephanie Auras-Lehmann (re) vom Verein Comeback Elbe-Elster und Karin Gottfried (li) vom Rückkehrerprojekt „Heimvorteil Hochsauerlandkreis", fuhren passend zu ihrem Gemeinschaftsprojekt mit einem Tandem auf der Grünen Woche vor. Foto: Jörg Gläscher, Robert Bosch Stiftung.. FOTO: Jörg Gläscher/Robert-Bosch-Stift / Jörg Gläscher

finsterwalde. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin haben auch zivilgesellschaftliche Initiativen abgeräumt. Zwei von 20 Preisträgern des Förderprogramms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ kommen aus der Lausitz. Darunter ein Ost-West-Tandem für Rückkehrer.

Jetzt ist es amtlich: Die Rückkehrerinitiativen „Comeback Elbe-Elster“ aus Finsterwalde und die „Raumpionierstation Oberlausitz“ aus Klein Priebus in der Gemeinde Krauschwitz (Landkreis Görlitz) bekommen frischen Rückenwind für ihre Engagement. Sie gehören zu den in dieser Woche auf der Internationalen Grünen Woche ausgezeichneten Initiativen, die über das Programm „Neulandgewinner. Zukunft vor Ort erfinden“ der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. Die Stiftung präsentierte ihr Förderprogramm erstmals auf einem eigenen Messestand.

Stephanie Auras-Lehman, Projektleiterin der Rückkehrerinitiativen „Hüben wir drüben?!“ - ein Tandem-Projekt mit dem Rückkehrerprojekt „Heimvorteil Hochsauerlandkreis“ (Nordrhein-Westfalen) - ist auch am Donnerstag immer noch aufgeregt und begeistert von dem Rahmen der Auszeichnung und der Unterstützung. „Wir waren schon am Dienstag nach Berlin eingeladen beim Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier. Er kannte Finsterwalde und unsere Rückkehrerinitiative ‚Comeback Elbe-Elster’, mit der alles angefangen hat. Das war sensationell“, schildert sie. Auf der Grünen Woche habe sie gemeinsam mit Katrin Gottfried, ihrer Tandem-Partnerin im gemeinsamen, neuen Rückkehrerprojekt „Hüben wie drüben?!“, die Gelegenheit genutzt und Besucher der Grünen Woche befragt, was für sie Heimat ist. „Da waren jede Menge Rückkehrer und Zuzügler dabei, das ist ein Erlebnis“, sagt Stephanie Auras-Lehmann, die selbst Rückkehrerin ist.

Auch das ehrenamtliche Projekt „Raumpioniere Oberlausitz“ von Jan Hufenbach und Arielle Kohlschmidt aus Klein Priebus hat es in die vierte Förderperiode geschafft. Die Raumpioniere waren ebenso wie Comeback Elbe-Elster schon in der dritten Förderperiode dabei. Nun wollen sie alle einen Schritt weiter gehen, neue Erfahrungen dazu holen und Anstöße geben für die Kommunalpolitik.

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