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Reichlich Ausbildungsplätze für junge Leute

Elbe-Elster-Arbeitgeber offensiver im Auftritt

Viel gefragt waren auch Ausbildungen im öffentlichen Dienst wie in der Kreisverwaltung, der Kreisstraßenmeisterei, im Elbe-Elster-Klinikum und auch bei der Senioren GmbH Albert Schweitzer. FOTO: Holger Fränkel

Doberlug-Kirchhain. Tag der Ausbildung in Doberlug-Kirchhain bringt Unternehmen und potenzielle künftige Mitarbeiter zusammen.

Es ist geschafft – die größte Ausbildungs- und Berufsmesse des Landkreises Elbe-Elster ist zum 21. Mal über die Bühne gegangen. Der Tag der Ausbildung und Beschäftigung 2018 am Samstag ist sowohl von Besuchern, als auch von Ausstellern als ausgesprochen erfolgreich gelobt worden. Der Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH, Jens Zwanzig, zeigt sich glücklich über den Verlauf: „Wir können sehr zufrieden sein mit dem großen Zuspruch. Halle und Freiflächen sind komplett genutzt. Viele Eltern sind mit ihren Kindern gekommen, um sich über die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Dabei ist ein Wandel gegenüber den letzten Jahren zu bemerken. Die Jugendlichen sind sehr interessiert, kennen viele Berufe nicht, sprechen zum Teil sehr selbstständig mit den Vertretern der Ausbildungsbetriebe.“

Aber auch seitens der zukünftigen Arbeitgeber sei eine deutlich größere Offensive erkennbar. Viele Unternehmen haben einen oder mehrere ihrer Auszubildenden an diesem Tag mitgebracht.

Weit über 90 Arbeitgeber und Ausbilder aus den unterschiedlichsten Branchen stellten sich in Doberlug-Kirchhain vor. Besonders stark vertreten waren die Pflegeberufe und das Handwerk. Hier gehen die Ausbildungszahlen in den letzten Jahren immer weiter zurück. Handwerker der Region haben große Sorge, ihre Unternehmen weiterführen zu können, wenn sich keine Nachfolge findet. Die Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft sieht sich da in einer besonderen Rolle. „Wir haben nicht nur die hoheitliche Aufgabe, die Prüfungen der Auszubildenden abzunehmen. Mindestens genauso wichtig sind wir inzwischen als Bindeglied zwischen den Handwerksleuten, Schulen, Sozialarbeitern und Jugendlichen. Wir versuchen, passend zu den Möglichkeiten des Jugendlichen die richtige Ausbildung zu finden – von niedrigschwellig bis zum Abitur“, sagt die Geschäftsführerin Ellen Lösche.

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