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Schicksal

„Mein Sohn wird mir helfen“

Denise aus Forst hofft nun, mit der Stammzellspende ihres Sohnes den Krebs zu besiegen.FOTO: Lucia Laurenz

Forst. Die krebskranke Forsterin Denise unternimmt nun eine ganz besondere Behandlung.

An ihrem Schicksal hatten nach der Bekanntmachung in den Medien Tausende teilgenommen, und mehr als 1000 Menschen hatten sich bei der großen Aktion am 10. September in Forst als neue Stammzellspender registrieren lassen. Doch leider ist für die Forsterin Denise, die zum dritten Mal an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist, kein genetischer Zwilling dabei gewesen.

Aber wie die 40-Jährige dieser Tage im sozialen Netzwerk Facebook mitgeteilt hat, habe sie sich nun auf Rat der Ärzte zu einer ganz besonderen Behandlung entschlossen: „Mein Sohn wird mir helfen – er wird mir seine Stammzellen spenden. Denn diese sind ja zur Hälfte mit mir identisch. Aus diesem Grund werde ich nach der Transplantation spezielle Medikamente bekommen“, bestätigt Denise, die gerade in Dresden im Krankenhaus ist, gegenüber der RUNDSCHAU.

Momentan unterziehe sie sich in Dresden einer Chemotherapie, die ihr eigenes Immunsystem herunterfahre: „Das ist wichtig, damit die neuen, gesunden Stammzellen Platz haben und gut neu anwachsen können.“ Im Anschluss würden dann die Stammzellen transplantiert. Das geschehe über einen Tropf. Ihr 14-jähriger Sohn werde ambulant, wie bei einer Blutplasmaspende, seine Zellen abgeben, berichtet Denise. Das dauere etwa drei Stunden. „Danach darf er wieder heim. Innerhalb von 14 Tagen haben sich bei ihm die entnommenen Stammzellen vollständig neu gebildet“, teilt sie mit.

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