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Noch eine Kommune will Durchgangsverkehr enstchleunigen

Döberner SPD will Tempo 30 für Lkw auf der B 112

Döbern. Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Döbern will einen Vorstoß wagen hin zu einem Tempo-30-Limit für Lastwagen auf der B 112 in der Stadt. Das geht aus einem Antrag hervor, den der SPD-Fraktionsvorsitzender Mario Handrek eingereicht hat.

Ähnliche Diskussionen laufen auch in anderen Kommunen des Spree-Neiße-Kreises. Während in Klein Oßnig schon seit Längeren eine entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 169 gilt, fordern die Einwohner von Lübbinchen Gleiches für die B 320 in ihrem Ort. Handrek verweist auf Beschwerden insbesondere von Anwohnern und  Eltern schulpflichtiger Kinder aus anderen Gemeinden „über die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten von größeren Kraftfahrzeugen“. Das Herabsenken der Geschwindigkeit für die Kraftfahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sei aus drei Gründen notwendig. Handrek führt die Sicherheit für Schüler im Stadtzentrum an, geht davon aus, dass „sich die auch ohne Messgeräte spürbaren Vibrationen deutlich verringern, sodass hierdurch die Bausubstanz straßenangrenzender Gebäude besser geschützt wird“ und will der dauerhaften Lärmbelästigung durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung entgegen wirken. Der amtierende Amtsdirektor  sollte beauftragt werden, auch bauliche Ansätze zu prüfen, so Handrek.

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