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Tarifstreit beim DRK in Forst

DRK verstimmt nach Protest am Rande des Jubiläums

Forst. Verdi-Vorwürfe zur Küchenschließung seien „haltlos“.

Der DRK-Kreisverband Forst Spree-Neiße reagiert verstimmt auf eine Kundgebung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi im direkten Umfeld der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Altenhilfezentrums am Samstag. „Die Durchführung dieser Kundgebung widersprach dem gegenüber älteren Menschen sowie unseren Kunden und Gästen zu erbringenden Respekt in grober Weise“, heißt es in einer Stellungnahme. Aus DRK-Sicht war ein Grund – die Schließung der Küche – nur vorgeschoben, da der Prozess bereits abgeschlossen sei und sich nur zwei Mitarbeiter von mehr als zehn bisher nicht entschieden hätten, andere Angebote anzunehmen. Die Schließung der Küche habe nicht  darauf abgezielt, den Betriebsratsvorsitzenden loszuwerden, dem ein Angebot gemacht worden sei, sondern sei allein wirtschaftlichen Zwängen geschuldet gewesen, „weil die Küche seit mehreren Jahren defizitär arbeitete und eine Änderung nicht abzusehen war“. Die Vorwürfe von Verdi-Vertreter Ralf Franke seien haltlos. Die Gewerkschaft hatte unter anderem bemängelt, dass der Betriebsrat im Vorfeld nicht einbezogen worden sei.

Die laufenden Tarifverhandlungen könnten nach Ansicht des DRK-Kreisverbandes „kurzfristig abgeschlossen werden, wenn die Arbeitnehmerseite unter Einschluss von Verdi von unbilligen Forderungen Abstand nehmen würde“, so die Arbeitgeberseite. Unter anderem geht es darum, wann die Einigung in Kraft treten soll.

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