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Forst

Ein tiefer Blick in die Brieftasche eines Großvaters

Direktor Dr. Heinrich Avenhaus (1899-1945). FOTO: Thomas Avenhaus / unbekannt

Forst. Der Direktor am Forster Gymnasium starb bei Halbe. Seine Notizen sind Thema des nächsten Geschichtsstammtisches.

Seine letzte Ruhe fand Dr. Heinrich Avenhaus in einem Sammelgrab mit über 80 weiteren Soldaten. Drei Jahre war er Direktor am Forster Gymnasium gewesen, als er in den letzten Kriegswochen des Zweiten Weltkrieges in den „Volkssturm“ eingezogen wurde. Er starb wenige Tage vor Kriegsende bei Halbe.

Erst 1946 erhielt die Familie die Todesnachricht und dazu auch die Brieftasche von Direktor Avenhaus. Dieses Mäppchen blieb bis heute erhalten. Es ist angefüllt mit Briefen, Karten und Aufzeichnungen, die  vielschichtige Einblicke in die letzten Kriegstage der Familie Avenhaus, aber auch von Kollegen und Bekannten sowie der Stadt Forst geben.

Seit längerem schon geht der Enkel Thomas Avenhaus mit diesen hinterlassenen Dokumenten auf Spurensuche. Thomas Avenhaus interessiert die Rolle, die sein Großvater im Dritten Reich gespielt hat – und dazu hat er Briefe und Akten studiert und ausgewertet. Zudem hatte er das Glück, zwei ehemalige Forster Gymnasiasten zu treffen, die Dr. Avenhaus noch persönlich erlebt haben.

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