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Jubiläum

Mit dem Künstler an der Theke

Manitu-Wirt Frank Pfitzmann mit Fotos von Bands, die bei ihm aufgetreten sind. Auch diese sollen noch an die Wand mit den Interpreten, die in 20 Jahren auf der Manitu-Bühne standen.FOTO: LR / Steffi Ludwig

Forst. Die Forster Erlebnisgaststätte Manitu, bekannt für viel Live-Musik, startet ins 20. Jubiläumsjahr.

Eine Erlebnisgaststätte mit Live-Musik in Forst? Dafür gaben Freunde und Bekannte Manitu-Wirt Frank Pfitzmann und seiner Frau Jana bei der Eröffnung maximal ein Jahr. Nun sind 20 daraus geworden, das Manitu hat deutschlandweit als Live-Club einen Namen.

Es punktet vor allem mit dem familiären Flair. „Davon sind sowohl die Künstler als auch die Gäste immer wieder begeistert“, freut sich Frank Pfitzmann. „Bei uns ist es eben möglich, Künstler, die vorher in London oder den USA gespielt haben, an der Theke zu treffen oder sich ein Autogramm zu holen.“ Für diese Möglichkeit werde er ab und zu auch mal von Gästen dankbar umarmt, erzählt Pfitzmann schmunzelnd. „Das viele Holz im Saal schluckt auch den Hall, weshalb uns eine sehr gute Akustik bescheinigt wird.“

Und auch viele Bands schätzten die kuschelige Atmosphäre in dem kleinen Saal, das ausgelassen tanzende Publikum und die persönliche Betreuung durch die Wirtsfamilie – und wollen gleich ein Folgekonzert buchen. „Durch unsere Zuverlässigkeit kriegen wir auch Bands, die sonst eher nur in großen Städten auftreten“, berichtet der 51-Jährige. Große Namen wie Inga Rumpf, für die eine extra Toilette gebaut werden musste, waren dabei. Oder Blues-Größen wie die britische Band Mungo Jerry, die für ihren Hit „In The Summertime“ bekannt ist. US-Rockmusiker Mitch Ryder schätze die stressfreie Atmosphäre im Manitu und kenne Pfitzmanns drei Kinder – mittlerweile zwischen 13 und 20 Jahren alt – schon, seit sie klein waren. „Wir lernen ständig neue Leute kennen“, schwärmt der Wirt und erzählt, dass sie kürzlich von Musiker Hank Davison eingeladen worden sind.

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