ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch wenn das Geschäft mit der Live-Musik ein immer härteres Brot werde, habe er damals vor 20 Jahren doch die richtige Entscheidung getroffen und sich den Traum von einer Western-Kneipe erfüllt, so Pfitzmann. Drei Jahre habe er mit den Behörden gekämpft, bevor er 1996 den Zuschlag für den ehemaligen Dynamo-Sportplatz mit der heruntergekommenen Turnhalle bekam, erinnert er sich. Dann begann die Familie mit der Bausicherung und dem Ausbau: immer in dem Tempo, wie Geld zur Verfügung stand. Frank Pfitzmann, der vorher in den Forster Tuchfabriken und später bei der Munitionsbergung gearbeitet hatte, machte sich selbstständig und setzte alles auf eine Karte.

Der Erfolg gab ihm Recht – zur Eröffnungs-Rocknacht kamen 1500 Biker – auch wenn mit dem Manitu keine Reichtümer zu verdienen waren. „Es reicht für unsere Familie, wenn man bescheiden bleibt“, sagt Pfitzmann. Denn die Besucher von Live-Musik werden weniger, die meisten kämen sowieso nicht aus Forst, sondern aus dem Umland bis Berlin oder gar noch weiter. Die Familie habe zudem immer mitgezogen, seine Mutter stehe noch heute in der Küche, die Kinder übernehmen ab und an den Einlass. Anfangs hatte die Gaststätte jeden Tag geöffnet, doch inzwischen laufe das normale Tagesgeschäft kaum noch, dafür Familienfeiern und die Live-Konzerte.

„Wir freuen uns schon auf den 19. Januar, wenn wir ins Jubiläumsjahr starten mit Mr. Cracker, einer tollen Band.“ Absoluter Höhepunkt werde jedoch das Jubiläumswochenende um den 27. Juli, wo sieben Bands auftreten werden, davon mit Pusteblume und Platvorm zwei Bands, die bereits zur Eröffnung kamen. „Die Veranstaltung wird ein Ausmaß haben, das wir vorher nicht hatten“, kündigt Pfitzmann an.

top