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Hobby-Helfer mit Profi-Arbeit

Feuerwehren im Spree-Neiße-Kreis im Dauerstress

In dieser Woche mussten die Forster Kameraden zum Beispiel zu diesem Verkehrsunfall ausrücken. Ein Fahrzeug hatte dabei Flüssigkeit verloren. FOTO: Angela Hanschke

Forst/Spremberg/Guben. Die Feuerwehren in Brandenburg arbeiten derzeit am Limit. Zahlreiche Waldbrände fordern die Kameraden neben dem Tagesgeschäft. So wird der Ruf nach zusätzlichen Berufsfeuerwehren lauter. Im Landkreis Spree-Neiße sehen das die Retter selbst eher kritisch.

Rund 23 000 freiwillige Feuerwehren gibt es in Deutschland, dazu kommen in den Großstädten zurzeit 107 Berufsfeuerwehren. Das sagt die Statistik der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland. Gerade die Waldbrände der vergangenen Monate haben die Helfer an die Grenze der Belastbarkeit gebracht. So wird in Brandenburg der Ruf nach mehr hauptamtlichen Rettern laut. Im Spree-Neiße-Kreis wird dieser Vorschlag eher zurückhaltend bewertet.

Cottbus ist der richtige Standort für die Berufsfeuerwehr

„Wir haben eine Berufsfeuerwehr, die sitzt in Cottbus und dort ist sie auch richtig angesiedelt“, sagt Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU). Er verweist zudem auf die Leag-Werkfeuerwehr. „Ich möchte auf das Ehrenamt nicht verzichten“, ergänzt der Chef der Kreisverwaltung.

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