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Reaktion auf RUNDSCHAU-Beitrag

Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße: „Lieber Tanklöschfahrzeuge statt Ausgangsuniformen“

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehren in Spree-Neiße fährt zu einem Waldbrandeinsatz in die Lieberoser Heide. Der Kreisfeuerwehrverband hat jetzt sinnvollere Investitionen gefordert, will lieber neue Tanklöscher statt schicke Uniformen. FOTO: dpa / Julian Stähle

Forst. Der Spree-Neiße-Verband ist verärgert über einen RUNDSCHAU-Beitrag, in dem freiwillige Feuerwehreinsatzkräfte als „Hobby-Helfer“ bezeichnet werden, bestätigt aber: eine Berufsfeuerwehr ist nicht nötig. Gleichzeitig fordert der Verband andere Prioritäten bei Investitionen.

Der Kreisfeuerwehrverband (KFV) Spree-Neiße hat auf den RUNDSCHAU-Beitrag „Hobby-Helfer mit Profi-Arbeit“ über die Arbeitsbelastung der freiwilligen Feuerwehren im Kreis reagiert. Auch wenn der Inhalt die Situation im Kreis korrekt widerspiegele, sei der Begriff „Hobby-Helfer“ in der Überschrift stark irreführend,  heißt es in der Reaktion.

Begriff „Hobby-Helfer“ herabwürdigend

„Freiwillige Feuerwehrleute sind Menschen, die eine jahrelange Grundausbildung absolviert haben und sich permanent fort- und weiterbilden, um die Einsatztechnik bei jeder Tages- und Nachtzeit zur beherrschen“, stellt KFV-Vorsitzender Robert Buder fest. So sei es gesetzlich vorgeschrieben, dass jedes aktive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr jedes Jahr 40 Stunden Ausbildungszeit nachweisen müsse. Grundsätzlich unterscheide sich die Ausbildung freiwilliger Kräfte nicht wesentlich von der Ausbildung von Berufsfeuerwehren.

(sh)
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