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Debatte über Förderung von strukturschwachen Regionen

Forster Bürgermeisterin fordert Hilfe für die Region

Das Textilmuseum Forst wird gefördert – für Bürgermeisterin Simone Taubenek gab es eine Plakette für das „Premiumprojekt der nationalen Städtebauförderung“. FOTO: privat

Forst. Geld für die Lausitz? Rathauschefin Simone Taubenek widerspricht Präsidenten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsförderung.

Diese These sorgt für Aufruhr: Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, hat eine neue Förderpolitik für Ostdeutschland gefordert. Die Politik solle Mittel und Infrastrukturinvestitionen künftig auf die Großstädte und auf die Anbindung des Umlands an die urbanen Zentren konzentrieren.

Diese Aussage stößt bei der Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) auf heftige Kritik. „Denn er weiß nicht, was er tut“, sagt die Rathauschefin in einer Reaktion.

Die Lausitz gehöre zu den Regionen in Deutschland, die seit 1990 immer wieder mit schweren Rückschlägen umgehen mussten, betont die Forster Bürgermeisterin. Wegfall von zehntausenden Industriearbeitsplätzen, Schließung von Firmen, Wegzug von jungen Menschen und Leerstand an Wohnungen  – die Kommunen krankten an einem ungesunden Altersdurchschnitt mit immer weniger Leuten, die im Berufsleben stünden und damit einhergehend mit geringen Steuereinnahmen.

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