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Unerwünschte Parteienwerbung in Forst

Wahlbriefe sorgen für Ärger: Jungwähler und Eltern sind sauer

Mit Namen und Adresse: personalisierte Wahlwerbung, die Forster Jungwählern ins Haus geflattert ist, sorgt in der Stadt für eine Diskussion. FOTO: dpa / Arne Dedert

Forst. Wenige Tage vor der Landtagswahl sind vor allem Jungwähler in der Stadt Forst sauer. Sie haben in den vergangenen Tagen personalisierte Parteienwerbung erhalten und fragen sich nun: Wie sind die Parteien an meine Adresse gekommen?

Post haben in den vergangenen Tagen vor allem jüngere Forster Einwohner erhalten. Aber nicht etwa auf elektronischem Weg, per Mail oder WhatsApp. Nein, ganz klassisch flatterten ihnen Briefe ins Haus. Der Absender: Parteien, die für die bevorstehende Landtagswahl bei den Erstwählern um Stimmen buhlen.

Die Empörung bei einigen Betroffenen, aber vor allem auch bei den Eltern, war groß. Wie könne das sein im Zeitalter des Datenschutzes? Wer hat denn die Adressen freigegeben? Das waren zwei der am häufigsten gestellten Fragen.

Aufklärung gibt es aus dem Forster Rathaus. Sven Zuber, Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal in der Stadtverwaltung, verweist auf das Bundesmeldegesetz. Dort sei eine Weitergabe der persönlichen Daten mit bestimmten Einschränkungen festgeschrieben.

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