ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Stadt gestalten

Klare Mehrheit für Seerosenteich

Die Steine für das 2. Forster Kunstsymposium legte die Firma Schmidt-Dunkel am Freitag auf der Freifläche neben der Kirche ab. FOTO: LR / Katrin Kunipatz

Forst. Unterstützung gibt es von CDU, SPD und FDP, Kritik kommt vor allem von der Linken.

Zumindest kurzzeitig gab es am Freitag Bewegung auf den Flächen an der Stadtkirche. Die Firma Schmidt-Dunkel ordnete 16 Findlinge entlang der Haagstraße an. Es sind die Vorboten für das 2. Internationale Kunstsymposium. 15 Künstler aus sechs Ländern werden ab dem 13. September im Stadtzentrum arbeiten und den Linden vom Lindenplatz, anderen Baumstämmen und eben Steinen ein neues Aussehen geben. Vor allem soll die Aktion, die mit dem Herbstmarkt am 21. September verbunden ist, die Forster in die Innenstadt locken.

Zumindest kurzzeitig beleben das Kunstsymposium, die Themenmärkte oder das Stadtpicknick die Innenstadt. Wie das Gelände an der Kirche gestaltet sein muss, damit es dauerhaft gelingt, darum wird seit Jahren gerungen. Im jüngsten Bauausschuss sollte nun zumindest die Richtung wieder klar werden. Zwei Wochen zuvor waren zwei Varianten im Sonderbauausschuss vom Planungsbüro Sinai vorgestellt worden. Die Stadtverordneten entscheiden dann, welche Gestaltungsvariante der Grünen Mitte sie bevorzugen.

Die Bauverwaltung legte dementsprechend zwei Beschlussvorschläge vor. Der erste umfasst die als Seerosenteich bekannte Wasserfläche, die bereits nach dem Realisierungswettbewerb vor sechs Jahren mit dem Infrastrukturministerium abgestimmt wurde. Zusätzlich sollen entsprechend der Diskussion Ende August die zu gestaltende Fläche bis zum Mühlgraben ausgeweitet, ein Wasserspielplatz und Elemente der Stadtgeschichte eingebunden werden. Der zweite Vorschlag sieht die Umgestaltung des Geländes in verschiedene mehr oder weniger pflegeintensive Stadtgärten vor, einen Uferpark und eine Mühlgrabenpromenade. Diesen hatte das Planungsbüro im Auftrag der Stadtverordneten erarbeitet, nachdem das Ministerium eine Bebauung rund um die Kirche grundsätzlich abgelehnt hatte und die Wasserfläche nicht erwünscht war.

top