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Nach dem Neubeginn an zwei Veranstaltungsorten

Experimente für die Lachmuskeln

Veranstalter Thoralf Haß (l.) mit Flyern seiner Veranstaltungen im „Hornoer Krug“ sowie Nancy Franice-Neubert und Sylvio Neubert vom Restaurant „Zur Waldeule“ Groß Jamno. Alle haben sich entschieden, mit ihren Veranstaltungen weiterzumachen. FOTO: LR / Steffi Ludwig

Groß Jamno. „Hornoer Krug“ und „Kuckucks“-Nachfolger „Zur Waldeule“ haben neue Programme.

Lilo Wanders, die „Aufklärerin der Nation“, hat am Wochenende zweimal für volles Haus im Restaurant „Zur Waldeule“ in Groß Jamno gesorgt. Sie will im Februar wiederkommen – das kann sie auch, denn Inhaber Sylvio Neubert und seine Frau Nancy Franice-Neubert haben entschieden: „Wir machen weiter.“ Am 1. Mai 2018 hatten sie die Nachfolge des Traditionsgasthauses „Zum Kuckuck“ mit Kabarettbühne von Ehepaar Hendrischke übernommen, und sich bis Jahresende Zeit genommen, um sich auszuprobieren und danach zu entscheiden, wie es weitergeht. Einige Veranstaltungen seien durchaus nicht so gut besucht gewesen, resümiert Nancy Franice-Neubert, die sich um das Kabarettprogramm kümmert. Bekannte Kabarettisten hätten viel Publikum gehabt und andere, die noch eher unbekannt sind, weniger. Doch sie wolle an dem Konzept, bekannte Künstler mit anderen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, zu mischen, festhalten. Das neue Programm ist dieser Tage frisch herausgekommen. Höhepunkt wird ein Sommertheater mit Ranz & May am 5. Juli werden, kündigt sie an. Denn dieses werde erstmals nicht auf der Terrasse, sondern unten am Badesee aufgeführt. „Mal sehen, wie das Experiment ankommt“, sind die „Waldeulen“ gespannt.

Auch Thoralf Haß, der nach dem Ende des „Kuckucks“ Kabarett, Theater und Konzerte im „Hornoer Krug“ anbietet, hat zwei Experimente im neuen Veranstaltungskalender. So will er zum Muttertag ein eigens kreiertes Unterhaltungsprogramm nur mit Forstern unter dem Motto „Klassik trifft Pop“ bieten: Denn singen werden die beiden Forsterinnen Michelle Bönisch (Pop) und Irina Epinger (Klassik). „Irina Epinger möchte mit ihrem Gesang etwas moderner werden, und so haben wir diese Idee entwickelt“, so Thoralf Haß. „Beide werden eigene Titel singen, aber auch Duette.“ Moderieren wird der Forster Andreas Wolff. Zweites Experiment soll die „Heiße Weihnacht“ werden – veranstaltet mitten im Hochsommer am 29. August. Die Idee dafür sei im Gespräch mit einer Künstleragentur entstanden, so Thoralf Haß. Ein Weihnachtsmann und neckische weihnachtliche Überraschungen sind angekündigt. „Möglicherweise könnte sich daraus eine Art Kultveranstaltung mit jährlich wechselnden Künstlern entwickeln wie damals die ‚Lange Nacht des Kabaretts’ im ‚Kuckuck’.“ Auch er macht weiter, sieht in der „Waldeule“ keine direkte Konkurrenz: „Zu mir kommen auch viele Besucher aus Horno oder der Stadt, denen Groß Jamno einfach zu weit ist.“ Komiker Kalle Pohl werde im Oktober zweimal auftreten, und die Veranstaltung mit den Schauspielern Franziska Troegner und Jaecki Schwarz sei fast ausverkauft.

In der "Waldeule" angekommen: Nancy Franice und Sylvio Neubert. Foto: Steffi Ludwig FOTO: LR / Steffi Ludwig
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