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Stadion am Wasserturm

Kunstrasen-Pläne für Forst finden auch Befürworter

Wird in Forst demnächst auf Kunstrasen trainiert und gespielt? Es gibt Befürworter, aber auch Kritiker dieser Variante. FOTO: dpa / Marc Tirl

Forst. Kunst- oder Naturrasen – was ist die beste Lösung für das neue Stadion am Wasserturm in Forst? Der Fußballkreis-Ehrenvorsitzende Frank Leopold hat da eine ganz klare Meinung – und widerspricht seinem prominenten Ex-Kollegen.

Nachdem sich Ex-Oberliga- und Bundesliga-Schiedsrichter Klaus-Dieter Stenzel klar gegen einen Kunstrasenplatz im Forster Stadion am Wasserturm ausgesprochen hat, meldet sich mit Frank Leopold ebenfalls ein erfolgreicher Schiedsrichter zu Wort – mit einer ganz anderen Meinung. So unterstützt Leopold ganz klar die Pläne der Stadt, den gegenwärtigen Naturrasen im Zuge der Sanierung des Stadions gegen einen Allwetterplatz, sprich Kunstrasen, auszutauschen.

Ein Allwetterplatz, der bis zu 15 Jahre lang haltbar sei, habe einige Vorzüge, begründet der Ehrenvorsitzende des Fußballkreises seine Entscheidung. So sei der ESV Forst, der das Stadion am Wasserturm nutzt, der Verein mit den meisten Spielausfällen im Winter, betont Leopold. Dieses Problem würde sich mit einer neuen Spielfläche erledigen. Ein Kunstrasenplatz können ganzjährig bespielt werden.

Zudem sei beim Pflegeaufwand eine Kunstrasenfläche dem herkömmlichen Rasen deutlich überlegen. Damit ließe sich bei den Unterhaltskosten eine Menge Geld sparen. „Ich gehe davon aus, dass die Stadt den Stadtverordneten vor einer Entscheidung eine Kostenrechnung präsentiert“, erklärt Leopold.

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