ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Kritisch bewertete Altekrüger hingegen die Einführung des neuen Prämien- und Ehrenzeichengesetzes. Die Umsetzung müssten Landkreise und Gebietskörperschaften zusätzlich übernehmen, ohne dass ihnen dafür Personal zur Verfügung gestellt werde. Das führe zu einem Mehraufwand für die Mitarbeiter in den Verwaltungen. Landkreis und örtliche Vertretungen sollten hier reagieren und auf eine Entbürokratisierung dieses Prozesses drängen. Die einzelnen Antragsverfahren seien an Fristen gebunden, die nur mit Mühe eingehalten werden könnten.

Bis Ende Juli ist der Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße zu rund 7000 Einsätzen gerufen worden. Die freiwilligen Feuerwehren wurden mehr als 220 Mal zu Bränden und mehr als 410 Mal zu technischen Hilfeleistungen bei Unglücksfällen alarmiert. 282 Personen seien dabei aus bedrohlichen Lagen gerettet oder befreit worden. Die Einheiten des Katastrophenschutzes einschließlich der Rettungshundestaffel wurden bereits bei sieben Einsätzen zur Unterstützung angefordert.

Noch keine Lösung gibt es bei der angedachten Entlastung der freiwilligen Feuerwehren von Tragehilfen oder Türnotöffnungen. „Das ist ein Punkt, den wir im Blick haben, bei dem wir aber noch keine befriedigende Lösung anbieten können”, sagte der zuständige Dezernent Carsten Billing.

top