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Kinder werden im Hort und auf Schulhof betreut

Nach Einbruch in Grundschule Forst Mitte: Schüler müssen draußen bleiben

Die Grundschule Forst Mitte. Weil am Wochenende dort eingebrochen wurde und die Polizei auf allen Etagen am Montag Spuren sichern musste, konnten die Schüler das Gebäude nicht betreten. FOTO: Daniel Schauff

Forst. Am Wochenende sind Unbekannte in die Grundschule Forst Mitte eingebrochen. Da sie auf allen Etagen versucht haben in Diensträume einzubrechen und die Polizei dort am Montagvormittag Spuren sichert, konnten die Schüler nicht ins Gebäude.

„Wir vermuten Beschaffungskriminalität dahinter“, sagt Gudrun Klinger, Leiterin der Grundschule Forst Mitte, auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Da allerdings dürften die Einbrecher leer ausgegangen sein, denn wie die Schulleiterin erklärt, darf in Grundschulen kein Geld aufbewahrt werden. Ob sonst noch etwas gestohlen wurde, konnte die Schulleiterin nach dem ersten Blick auf die Situation nicht sagen. Schränke und Türen von und in den Diensträumen der Lehrkräfte seien aufgebrochen worden. Betroffen seien alle Etagen der Schule.

Damit die herbeigerufene Polizei Spuren sichern kann und diese nicht von einer Kinderschar zerstört werden, konnten die Schüler der Grundschule das Gebäude am Montagmorgen nicht betreten. „Aber alle Kinder sind und wurden betreut. Die Erzieher des Frühhorts sind dafür extra länger geblieben“, sagt Schulleiterin Gudrun Klinger. So wurden die Grundschüler wahlweise in den Horträumen oder auf dem Schulhof von den Lehrern betreut. An klassischen Unterricht sei aber auch schon deshalb nicht zu denken gewesen, weil die Kinder ob der ganzen Situation auch aufgeregt gewesen seien, sagt Gudrun Klinger. Deshalb wurde es Eltern auch freigestellt, ihre Kinder eher von der Schule abzuholen.

(lsc)
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