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Abstimmung über Förderanträge

Neue finanzielle Hoffnung für zwei Forster Sportstätten

Die Forster Radrennbahn, hier beim Pfingstpreis der Steher, wurde in den vergangenen Jahren immer nur notdürftig repariert. Archivfoto: Frank HammerschmidtFOTO: Hammerschmidt Frank / Frank Hammerschmidt

Forst. Die Stadt will über ein kurzfristig aufgestelltes Bundesprogramm das Stadion am Wasserturm und die Radrennbahn sanieren.

Die Mitteilung an Stadtverordnete und Öffentlichkeit kam sehr kurzfristig. Die Anträge mussten eingereicht werden, bevor die Stadtverordneten entscheiden konnten. Doch die Nachricht, dass das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erneut Mittel bereitstellt, habe die Stadtverwaltung ebenso kurzfristig erreicht, erklärte Verwaltungsvorstand Sven Zuber am Montag im Kulturausschuss. „Das Programm mit weiteren 100 Millionen Euro für bundesweite Projekte gibt es seit Anfang August“, so Zuber. „Bis Ende August mussten die Unterlagen eingereicht werden.“

Deshalb habe die Stadtverwaltung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Termine einzuhalten: bis zum 24. August mussten die Projekte beim Infrastrukturministerium und dem Landesamt für Bauen und Verkehr angezeigt werden und schon bis zum 31. August beim Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung beantragt werden.

Denn es geht darum, schon lange dringend benötigte Mittel für zwei in die Jahre gekommene Forster Aushängeschilder zu akquirieren: für das Stadion am Wasserturm und die Radrennbahn im Rad- und Reitstadion. Letztere müsse dringend saniert werden, sonst werde sie nicht mehr für internationale Rennen zugelassen, so Zuber. Bisher waren die Schäden immer notdürftig geflickt worden, die letzte grundhafte Sanierung war laut dem stellvertretenden Bürgermeister Jens Handreck in den 90er-Jahren erfolgt. Nun gebe es die Möglichkeit, über das Bundesprogramm eine 90-prozentige Förderung zu bekommen, da sich Forst in einer Haushaltsnotlage befindet. Sonst würde es nur 45 Prozent vom Bund geben. Eine Kostenschätzung für die Sanierung der Bahn mit einem Rad- und Reitstützpunkt betrage 2,8 Millionen Euro.

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