ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Vorstoß im Kreistag

Neue Pläne für den Schülerverkehr

Mehr Schulbusse und eine größere Chancengleichheit bei der Kostenerstattung – das sind die Ziele für eine neue Schülerbeförderungssatzung für den Spree-Neiße-Kreis. FOTO: Franziska Kraufmann

Forst. Mehr Busse, Gleichbehandlung der Schüler bei der Ersattung der Fahrtkosten, kürzere Zeiten auf dem Weg zur und von der Schule. Im Landkreis Spree-Neiße wird derzeit über Änderungen beim Schülerverkehr diskutiert. Im Kreistag am Mittwoch soll es sogar einen Eilantrag geben.

Der Landkreis Spree-Neiße muss seine Schülerbeförderungssatzung anpassen. Das hat mit einer aktuellen Gesetzesänderung zu tun. Die Fraktion SPD/Landwirtschaft-Umwelt will die Gunst der Stunde nutzen und plant einen Vorstoß. Ziel: eine Gleichbehandlung aller Schüler. Das hat Fraktionschef Andreas Petzold jetzt im Kreisausschuss angekündigt. Schon am kommenden Mittwoch soll sich der Kreistag mit diesem Thema beschäftigen. Die Fraktion will dort einen Eilantrag einbringen.

Bislang stützt der Landkreis Spree-Neiße die Ticketpreise für Bus- und Bahntouren zur und von der Schule. Dafür gibt es allerdings einige Bedingungen: Zuschüsse gibt es zum Beispiel nur, wenn die nächst erreichbare oder zuständige Schule ausgewählt wurde. Auch Schulen mit besonderer Prägung fallen unter diese Regelung.

Schüler, die einen Anspruch auf Fahrtkostenerstattung haben, müssen einen Eigenanteil beisteuern. Dieser beträgt je Monat zehn Euro, bei Jahreskarten 100 Euro. Eltern, die Leistungen zur Grundsicherung erhalten, werden mit fünf Euro im Monat oder 50 Euro im Jahr an den Fahrtkosten beteiligt.

top