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Gespräche im Pavillon

Oechelhaeuser bricht Lanze für sächsischen Dialekt

Lutz Hoff sprach mit gut gelaunter Gisela Oechelhaeuser. FOTO: Angela Hanschke

Forst. Am Samstag ging im Pavillon „Genuss & Kunst“ die Sommerpause zu Ende. Moderator Lutz Hoff bat bei der 20. Auflage von „Talk im Pavillon“ die große alte Dame des ostdeutschen Kabaretts Gisela Oechelhaeuser in die Plauderecke.

Sie brach eine Lanze für den Dialekt. Natürlich meinte sie den allgemein verachteten sächsischen. Es sei einfach unmöglich, im Hochdeutschen derart zu staunen, sagte sie. Obwohl sie immer Schauspielerin werden wollte, führte erst der Weg über die Ablehnung an der Schauspielschule, eine Ausbildung zur Uhrmacherin und ein Studium der Germanistik und Romanistik auf die Bühne. In zwei politischen Systemen Kabarett machen – nur wenige können das von sich behaupten. Die Oechelhaeuser steht seit über 40 Jahren erfolgreich auf der Bühne. Auch wenn sie vor fünf Leuten spiele – „Vor diesen fünf Leuten werde ich alles geben“, erklärte sie. Und trat zur Begeisterung der zahlreichen Besucher den Beweis an. Wer ihren Auftritt verpasst hat, kann die Kabarettistin am 6. Oktober ab 19 Uhr live in der Forster Hundehütte erleben. Die nächsten prominenten Gäste im Pavillon sind Ernst-Georg Schwill, Ursula Werner, Jens Weißflog und Ingrid Raack.

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