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Vorwurf der Körperverletzung an Schülern

Prozess gegen Forster Schulleiter verschoben

In der Schule sollen Kinder lernen - ohne Angst vor ihren Lehrern. FOTO: picture alliance/dpa / Felix Kästle

Cottbus/Forst. Schläge auf den Hinterkopf, Tritte ins Gesäß - die „Erziehungsmethoden“ eines Forster Schulleiters hatten für Entsetzen gesorgt. Eltern betroffener Kinder zogen Konsequenzen und zeigten den Lehrer an.

Der Beginn der Hauptverhandlung gegen den Leiter der freien Archimedes-Grundschule in Forst (Spree-Neiße) vor dem Amtsgericht Cottbus muss verschoben werden. Die Staatsanwaltschaft Cottbus wirft dem 43-Jährigen in ihrer Anklage Körperverletzung in insgesamt 20 Fällen vor. Davon betroffen gewesen sein sollen zwischen September 2015 und März 2017 sieben Grundschüler.

Ursprünglich sollte die Hauptverhandlung am 25. Februar beginnen und am 12. März fortgesetzt werden. Als Grund für die Verschiebung des Prozesses nannte das Amtsgericht die Tatsache, dass die bisher für den Angeklagten aufgetretenen Verteidiger ihr Mandat niedergelegt hätten. Eine neue Verteidigerin habe sich gemeldet, könne aber mindestens einen der festgesetzten Termine nicht wahrnehmen. Außerdem habe die Rechtsanwältin dem Gericht angekündigt, weitere Beweisanträge stellen zu wollen.

(si)
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