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Deshalb organisieren die Sacroer ihre eigenen Termine. Clubabend ist traditionell am Freitag, dann sei eigentlich immer jemand im Jugendclub, so Maximilian Peter. Zwölf Jugendliche gehören zum Verein. „Wir quatschen, hören Musik oder schauen einen Film und am Samstagabend sind wir auch gemeinsam unterwegs“, berichtet Jonas. Außerdem werden die kulturellen Ereignisse vorbereitet. Außerdem planen die Jugendlichen, das Dach ihres Domizils zu erneuern. Die Förderanträge seien eingereicht, so Franziska Keßler. Vom Geld soll Material gekauft werden, das die Clubmitglieder im Frühjahr in Eigenleistung selbst einbauen.

Es freut den 38-jährigen Henry Zech zu sehen, was die jüngeren Sacroer auf die Beine stellen. Er war in seiner Jugend selbst im Vorstand des Clubs und hat 2005 den Aufbau des heutigen Clubhauses begleitet. Dies war nötig geworden, nachdem das alte Gebäude wegen Baufälligkeit Anfang 2006 abgerissen wurde. Die fünf Bürocontainer kamen aus Berlin. Zuvor hatte die Sacroer Jugend zur Langzeitpacht das heutige Grundstück erhalten und Fundamente gegossen. Schritt für Schritt wurden die Container innen hergerichtet. Unterstützung gab es damals von den älteren Sacroern.

Auf die Hilfe der Einwohner und der ehemaligen Clubmitglieder können sich Franziska, Jonas, Maximilian und die anderen verlassen. „Gerade 18 Jahre alt, sind wir sind vor zwei Jahren ins kalte Wasser geworfen worden“, erinnert sich die Vereinsvorsitzende. Auf Nachfrage gab es Hilfe und Hinweise. „Aber die Jugend muss lernen, allein zu laufen“, betont Henry Zech. In einem Ort wie Sacro, wo jeder jeden kennt, sei es natürlich einfacher.

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