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Wie die Stasi in Forst gespitzelt hat

Von Agenten und Honecker-Witzen

Aus einem Fotodokument vor dem Mauerbau: Agenten sollen in einer Forster Gaststätte einen toten Briefkasten angelegt haben, um dort Spionageberichte zu hinterlegen. FOTO: Bundesbeauftragte für die Stasi-

Forst. Über das Wirken der Stasi in Forst gibt es am Dienstag einen Vortrag im Rathaus.

„Sonja“ berichtet aus der Ingenieurschule für Textilindustrie. „Beatrix“ „zu Regimeverhältnissen“ innerhalb der Fernmeldedienststelle Forst. Und „Ute“ soll dem politischen Missbrauch der Kirchen entgegenwirken. Allerdings muss sie dafür selbst ein eigenes kirchliches Engagement entwickeln. Das wird für sie zu einem Problem. Sie wolle, so schildert sie es, nicht so oft in die Kirche gehen, da Forst ja eine relativ kleine Stadt sei, in der jeder jeden kenne.

1989 waren 35 hauptamtliche Mitarbeiter in Forst im Einsatz

Beispiele wie diese kann Rüdiger Sielaff einige erzählen. Am kommenden Dienstag, dem 27. August, hält der Leiter der Brandenburger Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde einen Vortrag in der Forster Stadtverwaltung. „Beobachten – Verfolgen – Zersetzen“ ist seine Präsentation zum Wirken der Stasi in Forst überschrieben.

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