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Lausitzer Strategien gegen Trockenstress

Die Saat wachsen hören, bevor sie aufgeht

Vor den Toren des Gutes Neu Sacro trifft die Agrargenossenschaft Forst Vorbereitungen für eine gute Kartoffelernte. FOTO: LR / LR Beate Möschl

Forst/Guben. Wetterextreme stellen Landwirte vor neue Herausforderungen. Auf den Feldern in der Neißeaue zwischen Guben und Forst schärft sich ihr Blick.

Vom Warten auf Regen werden weder Bauern noch Verbraucher satt. Doch was tun in Trockenperioden wie diesen? Bernd Starick, Vorstand der Bauern AG Neißetal, hat der RUNDSCHAU auf dem Gut Neu Sacro bei Forst (Spree-Neiße) Einblick gewährt. Die Wintergerste steht hier über einen halben Meter hoch. Der Futterroggen ist bereits abgeerntet. Auf den Äckern dazwischen keimt frisches Grün. Die Gräben halten bis auf Ausnahmen noch Wasser. Hat die Trockenheit etwa einen Bogen um das Gut gemacht? „Nein“, sagt Bernd Starick, „auch wir haben eine schlechte Situation und leiden unter der Trockenheit. Der April war absolut zu trocken. Aber jammern hilft nicht. Wir müssen schauen, wo die Lösungen sind und uns strategisch anders aufstellen, das heißt auf viele kleine Baustellen setzen“.

Mehr Futterroggen auf Vorrat

Gesunder Boden, gesunde Pflanzen. Bernd Starick, Vorstand der Bauern AG Neißetal, zeigt, was dem Landwirt Freude macht: Regenwurmlosung. Wo viel Regenwürmer sind, wird der Boden gut durchlüftet und aufnahmefähig für Niederschlagswasser, auch bei heftigen Gewitterregen. FOTO: LR / LR Beate Möschl
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