ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Wirtschaft

Vetschauer sehen Zukunft in Forst

Die VIS-GmbH setzt Schweißroboter in der Fertigung ein. Sie fertigen Bauteile wiederholgenauer als es ein Mensch könnte. FOTO: VIS

Forst . Der Metallverarbeiter ist vor sieben Jahren in die Rosenstadt gezogen. Kunden des Unternehmens sind unter anderem ABB, Bombardier, Siemens und Stadler.

Eine aus Metallplatten gebaute Skulptur ziert den Hof der Vetschauer Industrieservice GmbH (VIS). Entstanden ist das Einzelstück beim 2. Internationalen Kunstsymposium in Forst. Christoph Roßner brachte seine Idee auf einer Pappvorlage zur VIS. Hier setzte ein Programmierer die Idee in Maschinensprache um. Aus den in den Forster Werkhallen zugeschnittenen Teilen fügte der Künstler die Figur zusammen. Bis ihr endgültiger Standort vorbereitet ist, bleibt das Kunstwerk bei der VIS stehen.

Die Skulptur gibt damit einen kleinen Hinweis, womit sich die Firma in den Hallen an der Triebeler Straße beschäftigt. Verarbeitet werden bei der VIS unter anderem Blechtafeln und Walzmaterial aus Aluminium, Stahl, Edelstahl oder Messing. Brennen, Wasserstrahlschneiden, Stanzen, Lasern, Drehen, Fräsen und Sägen heißen die Bearbeitungsverfahren. Jedoch seien Einzelanfertigungen die Ausnahme, erklärt Michael Boche. Gemeinsam mit Steffen Müller gründet er vor 20 Jahren das Unternehmen – wie der Name vermuten lässt – in Vetschau.

Die Stadt, in der Drehgestelle für die Eisenbahn hergestellt wurden und werden. Nach der Wende begann auch dort eine Welle von Ausgliederungen. Müller und Boche arbeiteten in der Reparaturwerkstatt und im Werkzeugbau. Als die ausgegliederte Firma des Waggonbaus schloss, entschieden sich die gerade 26 und 27 Jahre alten Elektromeister für den Schritt in die Selbstständigkeit. In einer Garage fing alles an. Waggonausrüstungen Vetschau war zunächst Hauptkunde der neuen Firma, kleine ortsansässige Unternehmen kamen dazu. Die neuen Geschäftsführer holten ehemalige Kollegen zurück, unter ihnen auch einen Metallbaumeister. Schritt für Schritt wurde mit gebrauchten Maschinen die Werkstatt in Vetschau aufgebaut. Die Neuherstellung von Sandkästen für S-Bahnen brachte die VIS-Geschäftsführer in Kontakt mit Textima in Forst.

top