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Am Samstag seien 2017 jedoch weniger Zuschauer gekommen, weshalb sich die Organisatoren in diesem Jahr etwas Neues überlegt haben. So werde es als Rahmenprogramm kein Volksfest mit Rummel an allen Tagen wie im Vorjahr geben, sondern etwas Spezielles an jedem Tag, so Ridzkowski. Am Samstag mache ab etwa 15 Uhr die Ausfahrt von Oldtimer-Nutzfahrzeugen im Rad- und Reitstadion Halt. Auch die Voltigiergruppe der SG Bademeusel habe sich angekündigt. Am Sonntag seien landwirtschaftliche Maschinen aus Groß Schacksdorf zum Anfassen ausgestellt. „Für die Kinder ist an allen drei Tagen Trampolinspringen und Eisenbahnfahren organisiert“, kündigt Ridzkowski an. Im kulinarischen Bereich sei mehr auf regionale Produkte geachtet worden.

Laut Gerd Suschowk sind am Sonntagmittag zudem die Teilnehmer des zeitgleich stattfindenden Forster Kunstsymposiums im Rad- und Reitstadion zu Gast. „Wir denken, dass beide Seiten von der Begegnung profitieren können“, hofft der Präsident.

Neben 88 Reitern und 420 Pferden werden sich acht Steherfahrer mit ihren Schrittmachern in Forst Wettkämpfe liefern. Unter den Stehern sind mit Stefan Schäfer, Franz Schiewer, Marcel Kuban und Martin Gründer diesmal sogar vier Lokalmatadoren, kündigt der sportliche Leiter Stehersport, Marcel Möbus, an. Martin Gründer, der im Juli sein erstes Steherrennen in Forst fuhr, habe mit René Gierth sogar einen PSV-Schrittmacher.

Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) würdigte das Sattelfest als eine sehr bedeutsame Veranstaltung für Forst. „Das Reit- und Springturnier ist schließlich das größte Springturnier der neuen Bundesländer“, so Taubenek. Sie freue sich, dass dies in ihrer Amtszeit seit Mai bereits die dritte Veranstaltung des PSV auf der Radrennbahn sei – neben dem Pfingstpreis der Steher und dem Europakriterium. Jens Gerards, der seit Januar die Forster Sparkassendirektion leitet, sagte: „Wir sind stolz, diesen Forster Leuchtturm unterstützen zu können.“

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