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Nach dem brutalen Totschlag in Guben

„Randy war ein guter Junge“

Randy Gasse aus Guben starb Neujahr an seinen heftigen Verletzungen. FOTO: Renz, Nancy / Nancy Renz

Guben. Ein 38-Jähriger Gubener wird in der Silvesternacht brutal getötet. Das Cottbuser Landgericht verurteilt den Täter nur wegen Totschlag. Mutter und Schwester des Opfers können Tat und Urteil nur schwer begreifen.

In der Nacht zu Neujahr wird in Guben ein Mann von seinem Freund so brutal zusammengeschlagen und -getreten, dass er stirbt. Der 50-jährige Täter muss hinter Gitter, zunächst für zweieinhalb Jahre, dann geht er in Therapie. Die Tat hatte er unter Alkoholeinfluss begangen. Täter und Opfer hatten Silvester gemeinsam verbracht, ordentlich getrunken. Es kam zum Streit. Der eskalierte.

„Randy war ein guter Junge“, sagt Marita Gasse. Dass sie ihren 38-jährigen Sohn auf solch brutale Weise verlieren musste, sei nur schwer zu begreifen.

Das Urteil auch. Der Gedanke, dass sie irgendwann – falls die Therapie erfolgreich verläuft – den Mann im Supermarkt treffen könnte, der ihren Sohn getötet hat, treibt sie um.

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