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Freude mit Vorsicht

Freude über Tagebau-Absage

Ein Anblick, der den Bewohnern in der Region zwischen Brody und Gubin wohl erspart bleiben wird. FOTO: dpa / Federico Gambarini

Gubin/Guben/Schenkendöbern. Der Tagebau Brody-Gubin kommt nicht: Anwohner in beiden Ländern sind erleichtert.

Es war abzusehen. Trotzdem: Die Einstellung des Umweltprüfungsverfahren für den Tagebau Brody-Gubin ist auf beiden Seiten der Grenze groß.

Allein von deutscher Seite hatten die polnischen Behörden über 1000 Einwendungen von Anwohnern aus Guben und Schenkendöbern erhalten. Grund genug für die Landesbehörden jenseits der Neiße, Nachforderungen an den Bergbaubetreiber PGE zu stellen. Auch Stellungnahmen von deutscher Seite konnte die PGE nicht beantworten. Neben Schenkendöbern hatten sich auch Guben und Forst sofort gegen den drohenden Tagebau in unmittelbarer Grenznähe ausgesprochen. Unklar sei, was der Tagebau mit dem Grundwasser westlich der Neiße machen würde, ebenso wie die Neiße sich verändern könnte, so die Bedenken auf deutscher Seite.

Der Tagebau Jänschwalde hat bereits zur Folge, dass der Grundwasserspiegel bis nach Schenkendöbern sinkt. Die Folge sind Bergbauschäden an Häusern und an der Flora sowie trockene Fließe.

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