ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
LR Vor Ort

Brummi-Ärger in Lübbinchen

Ortsvorsteherin Gisela Kieschke, ihr Stellvertreter Jürgen Soremba und Anwohner Eberhard Jurk (v.l.n.r.) kämpfen bereits seit vielen Jahren für ein Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde für Lkw im Ort. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler

Lübbinchen. Die RUNDSCHAU will mit den Betroffenen und der zuständigen Behörde über den Verkehrslärm diskutieren.

Mehrere Hundert Brummis, Berufspendler und Tanktouristen donnern täglich auf der B 320 durch Lübbinchen. Die Belastung nimmt Jahr für Jahr zu. Die Einwohner fordern Maßnahmen zum Schutz gegen den Lärm. Der Landkreis Spree-Neiße bezeichnet die Bundesstraße nach Verkehrszählungen als noch „unterdurchschnittlich belastet“.

Über die Situation für die Menschen, deren Hoffnungen und Erwartungen sowie die Möglichkeiten der zuständigen Behörde will die RUNDSCHAU im Rahmen der Diskussionsrunde „LR vor Ort“ sprechen. Ihre Teilnahme zugesagt haben Schenkendöberns Bürgermeister Peter Jeschke (CDU), Gisela Kieschke, Jürgen Soremba und Uwe Neumann (alle drei vom Ortsbeirat) sowie Marlies Kulka, Fachbereichsleiterin Ordnung, Sicherheit und Verkehr im Landkreis, sowie Sabine Pohle, dort Sachgebietsleiterin Ordnung, Personenstandswesen und Verkehr.

Sogar volle Mülltonnen, die am Straßenrand aufgestellt waren, sollen durch den Luftzug der vorbeifahrenden Lkw schon umgefallen sein, erzählen die Anwohner. Rund 50 Prozent der Lübbinchener leiden unter dem Lärm. Zwischen ihren Häusern und der viel befahrenen Straße sind mitunter nur ein paar Meter Platz. Die Belastung hat spürbar zugenommen, seitdem die Brücke bei Jamlitz vor ein paar Jahren abgerissen wurde und die Durchfahrt auch für Schwertransporter freigegeben ist.

top