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Guben: Neuer Rektor

Führungswechsel im Wilkestift

Bischof Hans-Jörg Voigt (l.) führte am Freitag Pfarrer Markus Müller (r.) offiziell in sein Amt als Rektor des Naemi-Wilke-Stifts ein. Im Hintergrund Verwaltungsdirektor Gottfried Hain und Vorstandsmitglied Beatrice Deinert. FOTO: lr / engelhardt

Pfarrer Markus Müller ist offiziell in sein Amt als neuer Rektor des Hauses eingeführt worden.

Nun ist er auch offiziell vollzogen, der Führungswechsel im Naemi-Wilke-Stift. Während eines Gottesdienstes im Rahmen des Neujahrsempfanges wurde am Freitag der bisherige Rektor, Pfarrer Stefan Süß, in den Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger, Pfarrer Markus Müller, in sein Amt eingeführt. Im Beisein zahlreicher Gäste wurden diese Amtshandlungen vom Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Hans-Jörg Voigt aus Hannover, vorgenommen.

Voigt ließ es sich im weiteren Verlauf auch nicht nehmen, Süß für seine 27 Jahre Dienstzeit im Gubener Krankenhaus zu danken. Er habe sein Amt in der „atemberaubenden Zeit“ der Wende übernommen und mit großem Gestaltungswillen die Entwicklung des Hauses vorangebracht. Voigt nannte in diesem Zusammenhang die zahlreichen Um- und Neubauvorhaben der letzten Jahrzehnte am Wilkestift. „Sie haben viel bewegen können.“ Das wünsche er nun auch Markus Müller.

 Stefan Süß selbst spricht in seinen Abschiedsworten in einem Rundbrief an die Mitarbeiter des Hauses in Anlehnung an einen Prosaband von Reiner Kunze von den „wunderbaren Jahren“, die er im Stift erleben durfte, obwohl es auch einige herbe Rückschläge gegeben habe wie 1995 die Schließung des Altenpflegeheims oder im Jahr 2000 die Schließung der Gynäkologie/Geburtshilfe. Insgesamt fällt sein Fazit aber positiv aus. Süß schreibt: „Heute haben wir ein neues Krankenhaus, ein völlig neu gestaltetes Stiftsgelände, sanierte Altbauten; aus zwei Belegschaften ist längst eine geworden. Arbeitsplätze konnten gesichert und erweitert werden, und nicht wenige unserer Mitarbeiter haben schrittweise manchmal den Ehepartner oder ihre Kinder als neue Mitarbeiter mit eingebracht in die ,Stiftsfamilie’.“

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