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Projekt eröffnet

Grenzenloser Nahverkehr

Vor knapp anderthalb Jahren wurde der grenzüberschreitende Busverkehr zwischen Guben und Gubin eingeführt. Nun soll ermittelt werden, welche Möglichkeiten der Optimierung es im ÖPNV zwischen beiden Städten gibt. FOTO: Ute Richter

Guben. Mit dem Projekt GUB-E-BUS soll der ÖPNV zwischen Guben und Gubin optimiert werden.

Wie könnte der grenzüberschreitende Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) zwischen Guben und Gubin in Zukunft aussehen? Dieser Frage soll das Projekt GUB-E-BUS nachgehen. Am Dienstag wurde es in der Alten Färberei mit einer Konferenz offiziell eröffnet, seinen Abschluss soll es bereits in gut einem Jahr mit der Vorlage eines Maßnahmekatalogs finden.

Gubens Rathauschef Fred Mahro (CDU) machte zur Eröffnung deutlich, dass man bei allen strategischen Überlegungen Guben und Gubin als Einheit betrachten müsse, dass es stets nicht nur um einen halben Kreis mit 180 Grad, sondern um einen ganzen mit 360 Grad gehen müsse. Ziel müsse es sein, das Leben in der Doppelstadt attraktiver zu gestalten. Und dafür gebe es sehr gute Voraussetzungen.

Laut Projektkoordinator Tomasz Sandecki gehe es darum, den bereits jetzt vorhandenen grenzüberschreitenden ÖPNV weiter zu entwickeln. Themen, die dabei eine Rolle spielen sollen, werden die Linienoptimierung oder die Auswahl der passenden Fahrzeuge sein. Rechnen sich am Ende eher E-Busse oder doch Fahrzeuge mit Erdgasantrieb oder Brennstoffzellen?

(ten)
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