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Kriminalität

Grießener Ortsvorsteher fordert mehr Polizeistreifen

Im beschaulichen Grießen gibt es immer wieder Einbrüche. Der Ortsvorsteher fordert mehr Polizeipräsenz. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau

Grießen. Hartmut Fort verweist auf zwei aktuelle Einbrüche. Polizei sieht derzeit keine Notwendigkeit für einen verstärkten Einsatz.

Mehr Polizeistreifen im ländlichen Raum fordert der Grießener Ortsvorsteher Hartmut Fort. „In den letzten drei Wochen hat es wieder zwei Einbrüche gegeben“, begründet er. Das sei für die Menschen vor Ort so einfach nicht mehr hinnehmbar.

Jüngster Fall ist der Einbruch in einem Einfamilienhaus in Grießen. Die betroffene Familie musste ihren Urlaub vorzeitig abbrechen, als sie davon erfuhr. Unbekannte zerstörten die Terrassentür und verschafften sich so Eintritt ins Gebäude. Gestohlen wurden zwei Uhren im Gesamtwert von rund 200 Euro. Ein paar Tage davor gab es bereits einen Einbruch im Grießener Wasserkraftwerk. Das ist schon der vierte innerhalb von zwei Jahren.

„Verständnis“ für die Betroffenen hat Ines Filohn, Pressesprecherin der Polizeidirektion Süd in Cottbus, wie sie betont. Allerdings sieht sie trotz der beiden aktuellen Fälle „keine Notwendigkeit“, jetzt verstärkt Streife in Grießen zu fahren. Die Personalressourcen bei der Polizei werden nach „Priorität“ eingesetzt, wie sie ausdrücklich betont.

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