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Strukturwandel Lausitz

Grüne wollen Modellregion Lausitz für den Strukturwandel

Ska Keller (l.) übergibt die neue Studie zum Kohleausstieg und Strukturwandel an Peter Jeschke, Bürgermeister von Schenkendöbern.FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau

Potsdam. Finanzielle Unterstützung durch europäische Regionalfonds soll festgeschrieben werden.

Die Grünen im Europäischen Parlament wollen sich für eine stärkere finanzielle Unterstützung des Strukturwandels in der Lausitz durch die EU einsetzen.

„Der Umgang mit dem Klimawandel ist eine gesamteuropäische Aufgabe“, sagte die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europa-Parlament, Ska Keller, am Freitag in Potsdam. „Daher ist es völlig legitim, dass die Kohleregionen finanzielle Unterstützung bekommen, um den kohleausstiegsbedingten Strukturwandel zu meistern.“

Keller stellte zusammen mit der Lausitzer Landtagsabgeordneten Heide Schinowsky eine Studie vor, bei der das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie die EU-Förderung in den Kohleregionen Aragonien, Schlesien, West-Mazedonien und Lausitz untersuchen ließ. Demnach förderte die Europäische Union zwischen 2014 und 2017 im Rahmen der EU-Strukturfonds mit 131,5 Millionen Euro rund 2658 Projekte in der Lausitz. Davon ließen sich etwa 72 Millionen Euro – etwa 55 Prozent – einer direkten Unterstützung des Strukturwandels zurechnen.

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