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Vor der Enthüllung

Guben: Ein Frühstück für die Fassadenkünstler

Da fängt der Arbeitstag doch gut an: Andre Schneider, Erik Mahnkopf und „Mocx“ Dabbert (v. l.) lassen sich auf dem Gerüst das Frühstück von Christa Cierpinski schmecken. FOTO: lr / engelhardt

Guben. Bewohner der Frankfurter Straße spendierten Bauarbeitern regelmäßig Kaffee und Brötchen – nun hieß es Abschied nehmen.

Das nennt man Service: Wenn die Mitarbeiter der Firma Graco aus Berlin in diesen Wochen ihren Arbeitstag auf dem Gerüst an der Frankfurter Straße 6 bis 10 begannen, dann warteten dort bereits duftender Kaffee und leckere Brötchen auf sie. Servicert wurde ihnen dieses Frühstück von den Eheleuten Christa und Jürgen Cierpinski, die sich auf diese Weise für die farbenfrohe Neugestaltung ihres Hauses bedanken wollten. „Das sind auch alles ganz nette Leute“, so Jürgen Cierpinski.

In diesen Tagen hieß es nun aber Abschied nehmen. Denn die Fassadenarbeiten nähern sich ihrem Ende. Ein letztes Mal nahmen Andre Schneider, Erik Mahnkopf und „Mocx“ Dabbert am Mittwoch auf dem Gerüst Platz und ließen sich Kaffee und Brötchen schmecken, ehe sie ans Werk gingen.

Schon in wenigen Tagen soll dann das Geheimnis um die neue Fassade gelüftet werden. Am Montag, 26. August, soll es auf der gegenüberliegenden Straßenseite, an der Frankfurter Straße 41, eine kleine Einweihungsfeier geben. Die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) ist sich als Bauherr sicher, dass mit der „künstlerischen Fassadengestaltung ein weiterer Hingucker in der Gubener Innenstadt geschaffen“ wurde. Zum Einsatz kamen verschiedene Farbgebungen und Schmuckelemente. Einzelne „tierische Suchbilder“ würden der Fassade letztlich das gewisse Etwas geben. Vergleichbar ist die Gestaltung mit der des Giebels an der Pestalozzistraße 21,  die ebenfalls von der Graco stammt. Dort sind im Wandbild gleich mehrere bekannte Gubener „versteckt“.

(ten)
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