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Nach langem Warten

Mehr Schutz vor Hochwasser

2013 begannen die Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Guben. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Nach langem und auch deutlichem Drängen der Stadt soll es nun im kommenden Jahr weitergehen. Ende 2021 soll Guben dann weitgehend hochwassersicher sein. FOTO: Werner

Guben. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten an der Neiße endlich fortgesetzt werden.

Es ist fast so etwas wie die Unendliche Geschichte: Hochwasserschutz in Guben. Bürgermeister Fred Mahro (CDU) hatte in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gute Nachrichten im Gepäck: Im Januar sollen entlang der Neiße in Höhe Uferstraße Rodungsarbeiten stattfinden. Im April dann sollen die Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Guben endlich fortgesetzt werden, mehr als sechs Jahre nach der Errichtung des Einlaufbauwerks für die Egelneiße.

Immer wieder hatte die Stadt beim Land darauf gedrängt, dass der Hochwasserschutz in Guben – wie lange geplant – ausgebaut wird. Dass das bitternötig ist, zeigten die vergangenen Hochwässer 2013 und 2010. Die Neiße hatte Gubener Keller und Gärten unter Wasser gesetzt, Anwohner stapelten Sandsäcke, um das Schlimmste zu verhindern und ihr Hab und Gut vor der Neiße zu schützen.

So weit soll es künftig nicht mehr kommen können. Im November des kommenden Jahres soll auch der dritte Teil des zweiten Bauabschnitts, die Sanierung einer rund 200 Meter langen Schutzwand. Ende 2021, so Mahro, soll dann der Hochwasserschutz in Guben so weit fortgeschritten sein, dass „das Gröbste überstanden ist.“

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