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Feier einmal anders

Apres-Ski-Party 1.0 im Flachland

Das Team des ESV Lok rund um Vereinslokalchefin Martina Ende (5.v.l.) und DJ Olaf (3.v.r.) sorgte dafür, dass die Premiere der 1. Gubener Apres-Ski-Party ein Erfolg wurde.FOTO: Ute Richter

Guben. Guben inszenierte einen Hüttenzauber nach dem Vorbild der großen Skigebiete.

Alles, was der Sportplatz an der Gasstraße mit Apres Ski gemein hat, ist der sportliche Zusammenhang. Denn da, wo sonst die Billardkegler und Fußballer um Punkte kämpfen, ist von Skipiste weit und breit nichts zu sehen. Von Schnee schon gar nicht. Und doch wurde am Samstag die 1. Apres-Ski-Party auf dem Vereinsgelände des ESV Lok Guben gefeiert. Und das sehr erfolgreich.

Die Idee stammt von Rico Mattigk, der seine Mutter Martina Ende in der Vereinsgaststätte des ESV Lok neben seiner Arbeit gern unterstützt. „Viele Gubener fahren in den Skiurlaub und schwärmen von den Apres-Ski-Partys. Da kam die Idee auf, so eine Atmosphäre auch einmal an die Neiße zu holen“, so der junge Mann. Mit Unterstützung der Vereinsmitglieder des ESV Lok machten sie sich an die Planung, recherchierten im Netz, sprachen mit Apres-Ski-Insidern. Denn selbst bei einer Apres-Ski-Party waren weder Martina Ende noch ihr Sohn.

Ganz unbefleckt in Sachen Apres Ski ist auch DJ Olaf Franz, der am Samstag für die richtige Musik sorgte. „Ich bin überhaupt kein Wintersporttyp. Doch die Idee fand ich super“, so der Gubener. „Damit können wir den Winterurlaub-Rückkehrern die Möglichkeit geben, abzutrainieren“, sagt er schmunzelnd. Nach der Recherche zur Apres-Ski-Party musste sich DJ Olaf mit seiner Musik gar nicht so sehr umstellen. „Es sind meist dieselben Lieder, die beispielsweise auch am Ballermann gespielt werden. Nur dass die Wörter Sonne und Palmen durch Schnee und Pisten ersetzt werden“, so der DJ. Und deshalb startete der Abend nicht mit dem Titel „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“, sondern mit „Ab auf die Piste, wir wollen in den Schnee“.

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