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Eine weitere Herausforderung bei der Sicherung waren die „Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat“, wie es Rogosky ausdrückt. Damit meint er den Hausschwamm, der  vor allem das Holz befallen hat. Betroffene Balken und Bretter wurden ausgetauscht, andere Stellen durch Bohrlochtränkung mit einem Schutzmittel behandelt. Rogosky zeigt auf die Löcher entlang eines Balkens im Gang über der Toreinfahrt.

Mit dem hohen Ausmaß des Befalls hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Deshalb musste auch das Budget für das Vorhaben nochmals aufgestockt werden. Aus dem Fördertopf „Aktives Stadtzentrum“, der Ende 2017 auslief, flossen rund 160 000 Euro. Mit weiteren 120 000 Euro wird aus dem SSE-Programm des Landes Brandenburg für Sanierung, Sicherung, Erwerb gerechnet. „Die Abschlussrechnung liegt noch nicht vor“, betont Wander.

Wie geht es weiter mit dem Torhaus? Das ist eine Frage, die viele Gubener interessiert. Schon in der Vergangenheit ist es der Stadt Guben nicht gelungen, das einstige Pförtnerhäuschen zur Fabrikantenvilla der Familie Wilke an einen Investor zu bringen. Seit dem Jahr 2007 war es mehrfach verkauft und wieder rückabgewickelt worden, weil die Nutzungsart von den Stadtverordneten abgelehnt oder Vertragsbedingungen vonseiten der Käufer nicht eingehalten wurden.

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