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Das Gubener Volkshaus

Mehr Biergarten, weniger Termine

Biergarten – was 1914 am Kronprinz ging, scheint auch 2019 nichts von seiner Attraktivität eingebüßt zu haben. FOTO: Foto: Archiv Gunia

Guben. Der Fabrikverein hat im Volkshaus einen guten Start ins Jahr erwischt und blickt gen Sommer.

Des Deutschen liebster Garten ist wohl der, in dem es Bier gibt. Zumindest sind Biergärten in aller Regel vor allem zur warmen Sommerzeit Erfolgsgaranten. Der Gubener macht da keine Ausnahme, der Biergarten am Volkshaus hat in seinem ersten Jahr schon eine Menge Freunde gefunden. Ausbaufähig, denkt sich da der Fabrikverein. „Wir wollen in diesem Jahr den Biergarten noch öfter bespielen“, sagt Karsten Geilich, Geschäftsführer des Fabrikvereins und verantwortlich für das Gubener Volkshaus als Veranstaltungsstätte. Bis zur Biergarten-Saison dauert es allerdings noch. Und bis dahin?

„Der Januar und der Februar sind immer ein bisschen schwierig“, sagt Geilich. Klingt logisch, wer geht schon gern bei Schnee, Sturm, Regen abends noch aus dem Haus? Trotzdem: Schlecht ist das Volkshaus keineswegs ins neue Jahr gestartet. Am 11. Januar hat er das ehemalige Hotel fast voll gemacht. Und das, obwohl am gleichen Tag noch einige andere Veranstaltungen in Guben gewesen seien, betont Geilich. Und mehr noch: Selbst die Congo Square Blues Band, eine zweifellos eher unbekannte Blues-Truppe aus Berlin und Dresden, habe deutlich mehr Leute in die Bahnhofstraße gelockt als erwartet. Am 19. Januar war das.

Da fällt der Rückblick aufs Ende des vergangenen Jahres doch gleich viel leichter. Gleich mehrere Veranstaltungen musste der Fabrikverein aufgrund mangelnden Interesses absagen. Falsch geplant? Zu viel geplant, hat damals Geilich diagnostiziert. Die Veranstaltungsdichte sei für eine vergleichsweise kleine Stadt wie Guben einfach zu hoch. Der Verein hat reagiert, hat das Programm ausgedünnt. Tote Hose also in der Bahnhofstraße, wenn das Bier nicht im Garten fließt?

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