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Unterstützung von Polens höchster Denkmalpflegerin

Villa Wolf in Gubin soll Teil von Architekturroute werden

Die Villa Wolf, hier eine Aufnahme aus den 30er-Jahren, könnte nach aktuellen Plänen in Gubin wieder aufgebaut werden. FOTO: privat

Gubin/Berlin/Warschau . Die polnische Regierung will die Villa Wolf in Gubin zum Teil einer Architekturroute machen. Zwar hat der Wiederaufbau auch Jahre nach den ersten Plänen noch nicht begonnen, die Nachricht aus dem Ministerium aber könnte im Bauhaus-Jahr ein wichtiges Zeichen sein.

Es sind nur kleine Schritte. Um die Villa Wolf ist es in den vergangenen Monaten ruhig geworden. Nach einem medienwirksamen Fachstreit über den Wiederaufbau meldet sich nun Florian Mausbach, Initiator einer Rekonstruktion, noch einmal zu Wort. Und er kündigt gute Nachrichten an.

Mausbach, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumplanung, hat Post aus Warschau bekommen. Magdalena Gawin hat sich bei dem heutigen Vorsitzenden des Fördervereins Villa Wolf gemeldet und ihre Unterstützung angekündigt. Magdalena Gawin ist Unterstaatssekretärin im Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der polnischen Regierung. Damit ist sie die oberste Denkmalschützerin des Landes.

„Die Idee des Wiederaufbaus der Villa Wolf von Mies van der Rohe in Gubin, des Paradebeispiels des Modernismus und gleichzeitig des einzigen Werkes dieses bedeutenden Architekten im Gebiet des heutigen Polens, verdient in jeder Hinsicht volle Unterstützung“, schreibt Gawin an Mausbach und erinnert an das Bauhaus-Jubiläum in diesem Jahr.

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