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Zusammenwachsen an der Grenze

Von Kirche zu Begegnungsstätte

Beeindruckt sind viele Tourteilnehmer von der Ruine der ehemaligen Stadt- und Hauptkirche. FOTO: Halpick

Guben. Was der Auftritt von Zbrucz in Guben mit der Stadt- und Hauptkirche zu tun hat.

Sie sorgt für staunende Blicke bei Besuchern der Doppelstadt. Die Stadt- und Hauptkirche ist eine Attraktion, auch wenn die erhoffte Sanierung auf sich warten lässt. Das Ziel, das die Förderer der Maßnahme aber verfolgen, ist klar: Aus der ehemaligen Kirche soll eine Begegnungsstätte für Deutsche und Polen werden. Wo könnte eine solche Stätte schließlich besser verortet sein als an der Grenze zwischen den beiden Städten Guben und Gubin.

Günter Quiel gehört zu den fleißigsten Förderern des Wiederaufbaus der Stadt- und Hauptkirche. Am Dienstag (18 Uhr) wollen er und sein Förderverein einen kleinen Schritt in Richtung Begegnungsstätte gehen. In der Alten Färberei tritt die Tanz- und Gesangsgruppe Zubrucz auf.

Die 30-köpfige Truppe kommt allerdings weder aus Deutschland noch aus Polen. Das Ensemble reist aus Tarnopol, einer 220 000 Einwohner großen Stadt im Westen der Ukraine an. „Solche Veranstaltungen sollen in Zukunft auch in der Stadt- und Hauptkirche stattfinden“, sagt Quiel und erklärt, warum ausgerechnet eine ukrainische Truppe in Guben auftritt, wenn es doch um die Verständigung Deutscher und Polen geht.

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